Antrag zur Verbesserung der Sicherheit im Vorfeld

27.02.2019

Gruppenansammlungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sorgen verstärkt in der wärmeren Jahreszeit für nächtliche Ruhestörungen und hinterlassen nach ihren Treffen unschöne Zustände auf dem Gelände, hauptsächlich um den dortigen Kindergarten “Schatzinsel”.

Die CSU-Fraktion hat daher nachstehenden Antrag in der Verwaltung eingebracht:

Prüfantrag: Kontrollen durch Sicherheitswacht im Vorfeld

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

für die CSU-Fraktion stellen wir nachstehenden Prüfantrag:

Im Rahmen der in der Sitzung am 31.01.2019 im Technischen Ausschuss beschlossenen Kontrollen der Jugendtreffpunkte sowie Grün- und Parkanlagen bitten wir die Verwaltung zu prüfen:
Die Kontrollen durch den Sicherheitsdienst im Vorfeld auf den Bereich des dortigen Kindergartens „Schatzinsel“ auszuweiten. Und zwar noch für die Sommermonate 2019, zumindest aber so lange, bis die An-/Umbauarbeiten im dortigen KiGa abgeschlossen sind.

Begründung:

Aus dem Umfeld des Kindergartens wurde uns berichtet, dass hauptsächlich in der wärmeren Jahreszeit verstärkt in den straßenabgewandten Geländeteilen direkt am bzw. um den KiGa sich zu später Stunde Jugendliche und junge Erwachsene dort aufhalten und Alkohol konsumieren und teils auch am nächsten Tag Drogenutensilien vorgefunden werden. Der derzeitig aufgestellte Bauzaun wird dabei auch gerne umgeworfen, sodass die KiGa-Leitung vor Eintreffen der Kinder erst mit einem Rundgang um das Gebäude die Hinterlassenschaften der nächtlichen Treffs zum Schutz der Kinder aufräumen und entsorgen muss.

Der Bereich des Jugendhauses im Vorfeld ist bereits in die Kontrollgänge durch die Sicherheitswacht eingebunden. Wir halten es daher für möglich und erforderlich, dass die Kontrollen auf den oben genannten Bereich ausgeweitet werden können und sollten. Und dies bereits ab 2019, da aktuell Um- bzw. Anbauten durch die Stadt anstehen und in diesem Zuge auch der Außenbereich hergerichtet werden soll. Daher auch der Antrag, dass die Kontrollen mindestens bis zum Abschluss der Bauarbeiten beibehalten werden.

Mit freundlichen Grüßen Waltraud Oßwald, Johannes Stingl  

Lesen Sie dazu auch die NUZ und Schwäbische Zeitung, sowie Berichterstattung in Regio-TV am 07.03.2019.