Stadtratsfraktion Neu-Ulm
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Spielplatz-Sanierung im Vorfeld

18. Juli 2020

Stellungnahme der CSU-Stadtratsfraktion in der Bauausschuss-Sitzung am 16.07.2020

„Der vorgelegte Plan zur Neugestaltung und Sanierung des Vorfeld-Spielplatzes enthält die wesentlichen Punkte, um die großzügigen Grünflächen im Vorfeld weiter zu verbessern und zu erhalten. Mit neuen Radwegen, Spiel- und Themenbereichen usw. wird hier eine Parkanlage für alle Generationen entstehen, durch den das Quartier eine enorme Aufwärtsentwicklung erfährt. Und dass gemeinsame Rad- und Fußwege in einem Park mit großzügigen Spielbereichen funktionieren können, sehen wir am Beispiel des Wiley-Parks.

Der Betrag von 1 Mio. Euro liest sich auf den ersten Blick besorgniserregend, gerade angesichts unserer derzeitigen Haushaltslage. Wenn wir dann aber bedenken, dass ca. 25 % des Betrages für die Altlastenentsorgung aufgewendet werden muss und weitere ca. 43 % der Gesamtsumme als Zuschuss in Aussicht gestellt sind, dann relativiert sich das Ganze wieder etwas. Um jedoch den Zuschuss auch tatsächlich zu erhalten, muss die Sanierung bis 30.06.2022 abgeschlossen sein – es ist also ein ehrgeiziges Projekt.

Zumal es sich hier um eine große Parkfläche für einen Innenstadtbereich handelt, der sich in den letzten Jahrzehnten fast zu einem eigenständigen Stadtteil mit multikultureller Bürgerschaft positiv entwickelt hat.

Durch die neuen Nutzungen der alten FH, der kürzlich beschlossenen Sanierung des Jugendhauses und jetzt mit dem Parkähnlichen Spielplatz gewinnt dieser Bereich und das ganze Vorfeld enorm an sozialer Bedeutung.

Schon der bisherige Spielplatz hat eine große Nutzungsauslastung durch die Vorfeld-Kinder, aber auch durch Kinder der angrenzenden Innenstadtbereiche. Und durch die Bebauung in der Münsterblickstraße erfährt gerade dieser Spielplatz noch mehr Auslastung.

Mit der Neukonzeption für verschiedene Altersgruppen wird für die Kinder und Jugendlichen der Platz ebenso attraktiv werden wie auch für Eltern und Großeltern. Durch die geplanten Sitzmöglichkeiten im Park kann das soziale Gefüge im Vorfeld auch noch mehr gestärkt werden.

Für die Kinder wird das Augenmerk auf natürliches Spielerlebnis, Abenteuerlust und Gemeinsamkeit gerichtet.

Bereits bei früheren, ähnlichen Beschlüssen hatten wir als CSU ja angeregt, nicht nur ausreichend Sitzplätze aufzustellen, sondern bitte auch daran zu denken, gerade für Senioren Bänke mit höheren Sitzen und Armlehnen zu verwenden. Wir freuen uns, dass es auch so umgesetzt werden soll.

Vielen Dank an die Verwaltung für die Zusage, dass die Kinder über das Quartiersmanagement in die Auswahl der Spielgeräte mit einbezogen werden. Und vielleicht bietet sich ja die Möglichkeit, Krankenkassen und/oder Krankenversicherungen nach Fertigstellung des Platzes im Betrieb zur Beteiligung zu bewegen. Gerade im Hinblick auf frühkindliches Körpertraining.

Vielen Dank.“

Waltraud Oßwald