Zurück

5. Feldgeschworenentreffen am 23.Januar 2026 im Edwin-Scharff-Haus

29. Januar 2026

Die Stadt Neu-Ulm hatte zum 5.  Feldgeschworenentreffen am Freitag, den 23. Januar 2026 in das Edwin-Scharff-Haus eingeladen.

Das Treffen richtete sich an die ehrenamtlich tätigen Feldgeschworenen aller Neu-Ulmer Gemarkungen und wird und von der Stadt Neu-Ulm alle sieben Jahre ausgerichtet. Neben einem geselligen Beisammensein diente dieses Treffen dem Austausch der Feldgeschworenen untereinander sowie mit dem Vermessungsamt und der Stadt Neu-Ulm. Das Treffen wurde von der städtischen Abteilung Geoinformation und Vermessung unter der Leitung von Herrn Florian Rüggenmann organisiert 

Die Feldgeschworene bekleiden das älteste, noch erhaltene Ehrenamt der kommunalen Selbstverwaltung. Die Feldgeschworenen sind aus den alten Mark- und Feldgerichten hervorgegangen, die in den fränkischen Landesteilen schon seit Jahrhunderten bestanden und hohes Ansehen genossen. Aufgabe der Feldgerichte war es, in Grenzangelegenheiten Schiedssprüche zu fällen. So wurden die Feldgeschworenen zu Hütern der Grenzen und Abmarkungen. Die Feldgeschworenen haben je nach Region verschiedene Bezeichnungen: Siebener, Vierer, Dreier, Untergänger, Märker, Feldscheider usw. Auch heute noch wirken die Siebener regelmäßig bei der Abmarkung mit, indem sie die staatlichen Vermessungsbehörden bei Grundstücksvermessungen unterstützen. (Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und Heimat)

In den Ansprachen von Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, von Ulrich Fackler/Amtsleiter Vermessungsamt Günzburg und Herrn Abteilungsleiter Rüggenmann wurde die Arbeit der Feldgeschworenen auf der Neu-Ulmer Gemarkung gewürdigt und Dankesworte ausgesprochen.

 Die CSU schließt sich diesem Dank an.

 

Johannes Stingl