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Großes Ärgernis – illegale Müllentsorgung an Wertstoffinseln

28. September 2026

Neben der hohen und vermeidbaren finanziellen Belastung für die Stadt, wird das Erscheinungsbild stark negativ beeinflusst. Dabei kann festgestellt werden, dass die am stärksten betroffenen Wertstoffinseln vor allen Dingen diejenigen zu sein scheinen, welche aufgrund ihres Standorts einer geringeren sozialen Kontrolle ausgesetzt sind.

Trotz dessen, dass die Leerung der Wertstoffcontainer und die Überwachung der Wertstoffinseln in der Zuständigkeit des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises (AWB) liegt, hat sich die Stadt Neu-Ulm dazu verpflichtet, für die Reinigung der Wertstoffinseln selbst aufzukommen und somit den dort illegal abgelagerten Müll zu entsorgen.

Allein die Kosten für Personal und Fahrzeuge, die für die illegalen Müllablagerungen an Wertstoffinseln in den Jahren 2020 bis 2024 eingesetzt werden mussten, belaufen sich auf insgesamt 657.205,15 Euro (2020: ca. 124 T €; 2021: ca. 141 T €; 2022: ca. 139 T €; 2023: ca. 118 T€; 2024: ca. 135 T €). In diesem Betrag sind die eigentlichen Entsorgungskosten noch nicht enthalten.

Die Fraktionsgemeinschaft von CSU und JU stellt daher den beiliegenden Antrag zur Prüfung, wie eine Bekämpfung der illegalen Müllentsorgung an Wertstoffinseln entgegengewirkt werden kann.

20260804_Antrag zur Bekämpfung illeg Müllentsorgung an Wertstoffinseln

Hans-Georg Maier, Darian Williams u.a.

(Foto: Pixabay)