Zurück

Bundeswehrkrankenhaus Ulm – Verleihung des Fahnenbandes Einsatz

27. November 2025

Bundeswehrkrankenhaus Ulm – Verleihung des Fahnenbandes Einsatz

Im Rahmen eines feierlichen Appells wurde dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm am Donnerstag, den 20. November 2025 das Fahnenband Einsatz verliehen. Aus den Händen von Generalstabsarzt Dr. Michael Zallet, Kommandeur Klinische Versorgung, Kommando Gesundheitsversorgung der Bundeswehr erhielt der Kommandeur des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, Generalarzt Dr. Benedikt Friemert, das Fahnenband zur Truppenfahne. Das Fahnenband Einsatz gehört zu den höchsten Auszeichnungen der Bundeswehr und wird für herausragende Einsätze des jeweiligen Verbandes im Auslandseinsatz verliehen.

Der 2. Bürgermeister der Stadt Neu-Ulm gratulierte den Soldatinnen/Soldaten und den Mitarbeitern/innen des Bundeswehrkrankenhauses zu dieser Auszeichnung mit folgenden Worten:

 

„Sehr geehrter Herr Generalstabsarzt Dr. Zallet, 

Sehr geehrter Herr Generalarzt Dr. Friemert

Werte Soldatinnen und Soldaten, 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Besten Dank für die Einladung zur feierlichen Verleihung des Fahnenbandes  „Einsatz“ an das Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Ein großer Tag für das Bundeswehrkrankenhaus!

Ich darf Sie  von unserer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger ganz herzlich grüßen. 

Die Stadt Neu-Ulm gratuliert Ihnen herzlich zum Fahnenband „Einsatz“. Eine Auszeichnung, die seit 2022 von der Bundeswehr an einsatzbewährte Bundeswehrverbände vergeben wird und zu den höchsten Auszeichnungen unserer Armee gehört.  Ein Fahnenband gibt es, wenn der eingesetzte Verband herausragende Leistungen im Auslandseinsatz erbracht hat. Dies setzte  beim Bundeswehrkrankenhaus bei den Einsätzen in Afghanistan und im Kosovo ein hohes Maß an  Einsatzfähigkeit  und Einsatzbereitschaft voraus und hat von  jedem einzelnen Soldaten/Soldatin besondere Tapferkeit und Mut gefordert.  Das Besondere im Militärischen Sanitätswesen im Auslandseinsatz ist ja, dass man im Normalbetrieb stets auf die Behandlung von (Unfall-)  Verletzten  oder Kranken vorbereitet sein muss und zusätzlich auf einsatzbedingte Schadenslagen schnell reagieren muss.  

Wir sind stolz, dass ein Verband aus unserer Region mit seinen Soldaten/Soldatinnen eine solch hohe Auszeichnung erhalten hat. 

Es ist schon sehr beeindruckend, mit welcher Professionalität, die Soldatinnen und Soldaten des Bundeswehrkrankenhauses ihren Dienst tun.   Ob nun im Notfall oder für eine geplante stationäre Krankenhausbehandlung, das  militärische und das zivile Personal leisten tolle Arbeit. Aus Einsatzbedingten Erfordernissen ergeben sich zusätzliche 

Schwerpunkte in der Akut- und Notfallmedizin und bei der chirurgischen und Intensivmedizinischen Versorgung.

Wir sind dankbar, dass das Bundeswehrkrankenhaus Ulm, ein Krankenhaus in unserer Region, in diesen unruhigen Zeiten einen wesentlichen Beitrag für unsere Landes- und Bündnisverteidigung leistet und gleichzeitig fest über Kooperationen in das regionale Gesundheitssystem integriert ist. Ich glaube, in gewissem Maße trägt es zur Beruhigung unserer Bürgerinnen und Bürger bei, wenn sie den Hubschrauber des BWKs fliegen sehen und hören. „Wenn er gebraucht wird, kommt er“, dies alles verleiht dem Bundeswehrkrankenhaus für die Städte, Gemeinden, Kreise   schon eine besondere Bedeutung. 

Das Bundeswehrkrankenhaus Ulm ist für die gesamte Region  eine Institution in der Krankenhausversorgung, an deren guter Entwicklung wir sehr interessiert sind. Ich hoffe und wünsche dann auch, dass sich Krankenhausplanung, Krankenhausfinanzierung vernünftig  entwickeln und natürlich auch die Entscheidungen im Verteidigungsbereich zügig getroffen werden und so ausfallen, dass man zu Recht sagen kann „das geht jetzt zügig in  die richtige Richtung“. 

In diesem Sinne wünsche ich dem BWK weiterhin eine gute Entwicklung und die notwendige  Portion „Soldatenglück“ bei allen Einsätzen“:

 

Johannes Stingl

am Rednerpult Johannes Stingl

von links: Generalstabsarzt Dr. Zallet, Bürgermeister Stingl, Generalarzt Dr. Friemert

 

Bilder: Bundeswehrkrankenhaus

Text: J. Stingl