Stadtratsfraktion Neu-Ulm
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ISEK 2030 – Planung der Neu-Ulmer Stadtentwicklung

26. Juni 2021

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürgern ist ein großer Erfolg für die Stadt. Die Auswertung der Bürgerbeteiligung liegt nun vor – Grundsatzbeschlüsse zur Weiterentwicklung wurden gefasst.

Das Thema ist sehr umfangreich. Wir möchten Ihnen daher die Stellungnahme der CSU-/JU-Fraktionsgemeinschaft in mehreren Abschnitten hier wiedergeben.

Stellungnahme der Fraktionsgemeinschaft von CSU und JU – Teil 1:

“Frau Oberbürgermeisterin,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

wir freuen uns sehr, dass wir heute über die grundsätzlichen Ergebnisse des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Neu-Ulm 2030 sprechen konnten und dies nachher auch beschließen werden.

Dieses Integrierte Stadtentwicklung dient der „Persönlichkeitsentwicklung“ unserer Stadt Neu-Ulm.

Neu-Ulm hat seinen eigenen Charakter und im Laufe der Zeit unverwechselbare Züge entwickelt, die durch die Ziele, Vorstellungen und Möglichkeiten ihrer jeweiligen Bürgerinnen und Bürger geprägt sind. Für Stadtplanung und Stadtentwicklung heißt dies, trotz aller Trends, Veränderungen und Herausforderungen bei allen Planungen, diesen Charakter weiterzuentwickeln.

Wir legen Wert darauf, dass die Neu-Ulmer Individualität und Identität auch in der Zukunft sichtbar bleibt.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die sich als Motor und Ideengeber mit Vorschlägen und Stellungnahmen in die Bürgerbeteiligung eingebracht haben. Das waren allesamt vielfältige, konstruktive und bereichernde Elemente der Neu-Ulmer Bürgerinnen und Bürger. Über 34.000 Äußerungen sind eine herausragende Anzahl.

Ganz besonders bedanken möchten wir uns den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die sich mit großem Engagement dezernatsübergreifend in das Konzept eingebracht haben, namentlich die Herren Oberle, Heckmann und Krämer.

Klar ist, wir brauchen mehr ganzheitliche Strategien und abgestimmtes Handeln aller an der Neu-Ulmer Stadtentwicklung beteiligten Personen und Institutionen – sogar über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Sektorale Politikfelder müssen gut koordiniert und ein neues Verantwortungsbewusstsein für eine integrierte Stadtentwicklungspolitik muss geschaffen werden.

Wir begrüßen das ISEK auch als gutes informelles Planungsinstrument im Vorfeld von Flächennutzungsplan und  Bebauungsplänen.

Johannes Stingl

(Weiter in Teil 2)