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Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine: 168. Mahnwache auf dem Ulmer Münsterplatz

Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bekräftigen die CSU und Neu-Ulms Zweiter Bürgermeister Johannes Stingl ihre klare Solidarität. Bei der 168. Mahnwache auf dem Ulmer Münsterplatz setzen sie ein deutliches Zeichen der Unterstützung.

Vierter Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine – 168. Mahnwache in Ulm

Vier Jahre ist es bereits her: Am 24. Februar 2022 begann der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Am Mittwoch, 25. Februar, wurde ab 19 Uhr bei der 168. Mahnwache für die Ukraine auf dem Ulmer Münsterplatz daran erinnert. Die Mahnwache wurde musikalisch vom ukrainischen Chor Stefanija begleitet.

Die Mahnwache, die gemeinsam von der Paneuropa-Union, der ukrainischen Gemeinde Ulm/Neu-Ulm und dem Donaubüro der Städte Ulm und Neu-Ulm ausgerichtet wird, bot unter anderem Redebeiträge des Ulmer Oberbürgermeisters Martin Ansbacher und des Zweiten Bürgermeisters der Stadt Neu-Ulm, Johannes Stingl.

Aus der Ansprache von Bürgermeister Johannes Stingl einige kurze Auszüge:

„Heute stehen wir hier – vier Jahre nach dem 24. Februar 2022. Vier Jahre nach dem Tag, an dem der russische Präsident Wladimir Putin seinen verbrecherischen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat.

Vier Jahre – das sind vier Jahre voller Leid, Zerstörung und unermesslicher Opfer. Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Familien wurden auseinandergerissen. Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht. Namen wie Siversk, Pokrowsk und Myrnohrad stehen längst nicht mehr nur für Orte auf einer Landkarte, sondern für Schmerz, Widerstand – und für Mut. Und dennoch: Die Ukraine hält stand.“

„Die ukrainische Gesellschaft ist enger zusammengerückt. Der Glaube an die eigene Zukunft ist stärker geworden. Aber dieser Kampf ist kein Selbstläufer. Die Ukraine braucht weiterhin unsere Unterstützung – politisch, wirtschaftlich, humanitär und militärisch. Die Botschaft muss klar bleiben: Wir stehen an der Seite der Ukraine. So lange es nötig ist.

Und auch wir hier vor Ort können unseren Beitrag leisten. Durch Solidarität. Durch Unterstützung von Hilfsprojekten. Durch die Begleitung der Geflüchteten, die bei uns Schutz gefunden haben. Und nicht zuletzt durch das Erinnern – durch Mahnwachen wie diese.

Denn Erinnerung ist nicht nur Rückblick. Erinnerung ist Haltung.

Wenn wir heute der Opfer gedenken, dann tun wir das in Trauer – aber auch in Zuversicht. In der Zuversicht, dass Freiheit stärker ist als Unterdrückung. Dass Demokratie stärker ist als Despotie. Und dass ein geeintes Europa aus dieser Bewährungsprobe gestärkt hervorgehen kann.

Die Ukraine hält stand. Und wir stehen an ihrer Seite. Slawa Ukrajini!“

Johannes Stingl