An diesem Wochenende > > Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Haus, ein Pflichttermin.
14. Februar 2026Seit Freitag gibt es eine neue Orchideenpatin – aus Neu-Ulm. Nur noch bis Sonntag kann man diese wunderschönen Gewächse bestaunen.
Neu-Ulm ist Gastgeber der Orchideentage. Und das nicht zum ersten sondern zum 23. Mal.
Nicht nur die Besucher sind begeistert von der Ausstellung sondern auch die Aussteller und der Präsident der Deutschen Orchideengesellschaft schwärmt von den Ausstellungsräumlichkeiten.
Anders als in einer Messehalle bietet das Edwin-Scharff-Haus ein wunderbares Ambiente und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Dadurch können die großen und kleinen Prachtstücke hervorragend präsentiert werden.

Ein Rundgang durch die Ausstellungsräume bietet eine Vielfalt an herrlichen Blüten, Farben und Wuchsformen und zeigt sich auch als Ort der Entspannung.
Bei der offiziellen Blumentaufe begrüßte Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger die Orchideenzüchter und Aussteller aus der näheren und weiteren Umgebung und sprach einen Dank und ein Lob an die Aussteller aus, da es gerade in dieser Jahreszeit nicht einfach ist, diese kostbaren Gewächse ohne Kälteschaden hierher zu bringen.
Der Präsident der Deutschen Orchideengesellschaft, Bernd Treder, lobte die Mitarbeiter des ESH und der Verwaltung, dass sie es wieder ermöglicht haben, hier die Ausstellung durchzuführen. Sie kämen sehr gerne nach Neu-Ulm, wo eine der größten Orchideenschauen in Europa abgehalten werden könne.
Nach musikalischen Einlagen von Eva-Maria Ogrzewalla und Jens Blockwitz von der Musikschule Neu-Ulm wurde durch Präsident Treder die Orchideentaufe durchgeführt. Auch in diesem Jahr war dafür eine herausragende Persönlichkeit ausgewählt worden. Die Patin der neu gezüchteten Orchidee ist Frau Prof. Dr. Uta Maria Feser. Sie ist seit 20 Jahren Leiterin der Neu-Ulmer Hochschule und hat sich in dieser Zeit erfolgreich für den Ausbau der HNU und den Standort Neu-Ulm eingesetzt. Prof. Feser hatte die Anfrage nach der Patenschaft freudig angenommen und bedankte sich herzlich, dass sie als Patin für diese wundervolle Neuzüchtung zur Verfügung stehen darf.
Waltraud Oßwald
(Fotos: Kerstin Junginger)